Neu: Kombinierte Klassen- und Modulorganisation

Ab dem Wintersemester 2008/09 wird die Organisation an unserer Schule flexibler gestaltet.
Der Besuch von Modulen soll eine bessere Nutzung der zeitlichen Ressourcen ermöglichen und die Erfolgsquote der
Studierenden erhöhen.
Was bedeutet der Begriff "Modul"? Pro Fach gibt es so viele Module wie nach der Stundentafel Semester
für die gesamte Ausbildung vorgesehen sind.

Fach Anzahl Module
Deutsch 8
Englisch 8
Mathematik 8
Rhetorik 1
LPT 1
Geografie 2
Geschichte 2
Biologie 2
Chemie 2
Physik 2
Bildnerische Erziehung 1
Psychologie und Philosophie 2
Informatik (WIKU) 4
Ökonomie 2

Organisatorische Veränderungen

Die Studierenden werden wie bisher in ein Stammsemester aufgenommen.

  • Sie können jedoch zusätzliche Module besuchen, die nicht zur Stundentafel des jeweiligen Semesters gehören, insbesondere die Module der Nicht-Schularbeitfächer (Differenzprüfungsfächer).
  • Studierende, die z.B. nur 1-2 Fächer wiederholen müssen, können die übrige Zeit durch den Besuch von Modulen der Nicht-Schularbeitfächer nutzen.
  • Der zusätzliche Besuch von Modulen ist allerdings nur möglich, wenn aus schulorganisatorischer Sicht (z.B. wegen Stundenplanüberschneidungen) nichts dagegen spricht.
  • Am Ende des letzten Moduls eines Faches kann eine vorgezogene Reifeprüfung abgelegt werden.
  • Für den Aufstieg in das 8. Stammsemester dürfen nicht mehr als 3 Einzelmodule negativ oder nicht beurteilt sein.
  • Das Bildungsangebot soll auch für Studierende zugänglich werden, die Zwischen- (Beamtenaufstiegsprüfung) oder Einzelqualifikationen benötigen.

Durchführung im Schuljahr 2008/09

Nicht abgelegte Differenzprüfungen sind das größte Hindernis für einen erfolgreichen Schulabschluss. Folgende Maßnahmen können im Zuge der Flexibilisierung gesetzt werden:

  • In Differenzprüfungsfächern werden zusätzliche Module in der vollen Stundenanzahl des jeweiligen Faches im Fernstudienmodus eingerichtet (z.B. Geografie Modul 2: 2 Stunden Präsenzphase und 2 Stunden Fernphase. Dadurch reduziert sich die zeitliche Belastung.
  • Diese Module werden stundenplantechnisch derart geplant, dass sie von möglichst vielen Studierenden zusätzlich zu den normalen Semesterstunden besucht werden können.
  • Der Besuch dieser Module ist Pflicht; die Beurteilungen werden durch Leistungen im Unterricht erworben. Bei „Nicht beurteilt“ oder „Nicht genügend“ können wie in anderen Fächern Kolloquien abgelegt werden. Einsteiger ab dem Schuljahr 2008/09 sind also nicht mehr auf sich allein gestellt, sondern lernen im Unterricht.
  • Großer Vorteil: im Gegensatz zu bisher können in allen Differenzprüfungsfächern auch vorgezogene Reifeprüfungen abgelegt werden.

Die Vorteile liegen insgesamt in einem individuelleren Bildungsplan

  • Die Zeit kann besser genützt werden
  • Es gibt keine Prüfung ohne Unterricht
  • Es können viel mehr vorgezogene Reifeprüfungen abgelegt werden


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